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Wieder Restmüll im Altpapier

"Da kann man/frau nur mit dem Kopf schütteln"

Artikel vom 22. Oktober 2026

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    Seit über 30 Jahren sammelt der TSV Brunsbrock auf seinem Sportplatzgelände Altpapier in vom Landkreis bereitgestellten Dauersammelcontainern. Die Erlöse aus diesen Sammlungen sind ein fester Bestandteil zur Deckung seiner Ausgaben.

    Doch nun droht dem TSV von ganz anderer Seite die Gefahr des Verlustes dieser erheblichen Einnahmequelle. Es kommt immer mal wieder vor, wie auch in dieser Woche, dass die bereitgestellten Sammelcontainer bzw. die Aufstellfläche davor genutzt werden um illegal Restmüll und Sperrmüll zu entsorgen.
    Dieser Müll muss dann kostenpflichtig von Mitgliedern des Vereins entsorgt werden. Werden diese Fremdstoffe nicht vor Abholung der Container entdeckt, müssen sie in der Papierfabrik in Hoya aufwändig aussortiert werden. Dies hat in der Vergangenheit schon mehrfach dazu geführt, dass mit dem Abzug der Container gedroht wurde.
    Für den Platzwart des TSV Brunsbrock Hermann- Josef Schmidt, der sich um die Altpapieranlage kümmert, sie stichprobenartig kontrolliert und sauber hält, ist es einfach unverständlich was einige Personen trotz großer Hinweistafel in Kohlenförde anliefern, „Was ich da schon alles rausgeholt habe geht auf keine Kuhhaut und das muss wirklich nicht sein“, gab er zu Bedenken.

    Müllsünder, die in ihrem Müll zufällig ihre Adresse hinterlassen haben, werden unverzüglich wie auch in dieser Woche durch den Verein bei der Polizei in Kirchlinteln angezeigt und erhalten dann einen saftigen Bussgeldbescheid vom Landkreis Verden.

    Eine Anlieferin aus Verden hatte wie aus den überlassenen Unterlagen erkennbar war rund einen Kubikmeter Restmüll anstatt das wertvolle Altpapier angeliefert.